das ‚unmenschliche‘ gesicht in der großaufnahme

von VivianaKammel

„Das unmenschliche Gesicht in der Großaufnahme“, Essay von Viviana Kammel

„Das universale Gesicht, so die These, welches nicht mehr zwischen menschlichem und unmenschlichem Gesicht unterscheidet, mutiert in der historischen Genese des Films zum Albtraum und impliziert die Horribilität einer Egalität, welche die Identität per se aufhebt.
Das unmenschliche Gesicht in der Großaufnahme wird zum Auslöser eines Traumas über den Verlust des Gesichts als Identifikationsträger, welches sich als sprachlicher Komplex in einem neurotischen Selbst– Erhaltungstrieb äußert, wobei der Film zum Teil der Neurose wird, welche von ihm genährt wird.
Die These soll an der Ausstellungspraxis des unmenschlichen Gesichts in der Großaufnahme, mit dem Fokus auf das Maschinen-, Tier- und Kannibalen- Gesicht, an Filmbeispielen diskutiert und untersucht werden.
Die Krise der Identität wird am Maschinenmenschengesicht, in Steven Spielbergs A.I. – Artificial Intelligence (USA 2001), die der Sprache am Tiergesicht, in Werner Herzogs Grizzly Man (USA 2005) und die des Seins am Kannibalengesicht, in Claire Denis’ Trouble Every Day (F 2001) analysiert.“ Viviana Kammel

"Das 'unmenschliche' Gesicht in der Großaufnahme" von Viviana Kammel

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© Viviana Kammel

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